Studentenwohnheim "Jakob Balde"
 
Studentenwohnheim "Jakob Balde" Schulstraße 16, 85049 Ingolstadt

25 Apartments von 15,80 m² bis 18,40 m²
Preis: 201, € bis 236, €

Neuestes öffentlich gefördertes Studentenwohnheim in der Angebotspalette der Canisiusstiftung ist das Wohnheim "Jakob Balde".

Das Architekturbüro Stich, Ingolstadt, konnte nach Abbruch bestehender Gebäudeteile bei geschicktester Raumausnutzung auf dem 300 qm großen Grundstück ein Studentenwohnheim mit 25 Apartments projektieren.

Anfang Mai 2009 wurde mit den Rohbauarbeiten begonnen. Bezugsfertigkeit wurde zum 15.03.2010 erreicht.

Im Einvernehmen mit der Obersten Baubehörde sind 16 klassische Apartments jeweils mit eigener Nasszelle und Kleinküche, im rückwärtigen, der Schulstraße abgewandtem Gebäudetrakt sind insgesamt 9 Zimmer (jeweils 3 pro Geschoß) mit eigener Nasszelle und je einer Gemeinschaftsküche für 3 Bewohner entstanden.

Das Fehlen eines zusätzlichen Gemeinschaftsraums wird dadurch ausgeglichen, dass den Bewohnern des neuen Wohnheims in der Schulstraße die mit hoher Qualität ausgestatteten Gemeinschaftsräume des unmittelbar benachbarten Canisiuskonvikts angeboten werden.

Nach bisheriger Tradition waren die Wohnheime bzw. andere Liegenschaften der Stiftung benannt worden unter anderem nach Jesuitenpersönlichkeiten (Ignatius, Canisius, Orban, Eck).

Das Wohnheim trägt in dieser Tradition den Namen "Jakob Balde".

Balde wurde geboren am 04.01.1604 im Elsass, dem Jesuitenorden trat er 1624 bei, danach unter anderem Studium der Theologie in Ingolstadt, zum Priester wurde er 1633 geweiht, Professor für Rhetorik von 16351638 ebenfalls an der Universität in Ingolstadt, gestorben am 09.08.1668 in Neuburg. In die Geschichte der Literatur ging er als Dramatiker, vor allem als neulateinischer Lyriker ("Der deutsche Horaz"), ein. Seine Büste ist auch in der Münchner Ruhmeshalle aufgestellt.

Es besteht auch ein sehr direkter Bezug zum Konvikt, nachdem im Wandfresko des Dr. Eck-Saals Jakob Balde abgebildet ist.

 
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